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Aktuelle Zahntrends
Unsichtbare Zahnspangen - immer mehr Erwachsene lassen sich die Zähne regulieren
DDr. Bärbl Reistenhofer ist Fachärztin für Zahn-, Mund und Kieferheilkunde und Spezialistin für unsichtbare Zahnregulierungen. Was bedeutet „unsichtbare Regulierung"?
Reistenhofer nimmt dazu zum einen den PC, zum anderen mehrere Regulierungen (siehe Fotos) zur Hand und erklärt: „Ich arbeite viel mit Invisalign. Das sind transparente Kunststoffschienen, die man über die Zähne legt." |
DDr. Bärbl Reistenhofer: „Invisalign sind transparente Kunststoffschienen über den Zähnen.' Vorteil: Man spricht technisch ganz normal - und traut sich auch den Mund aufzumachen
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Der Vorteil dieser Technik ist, dass man damit nicht nur technisch ganz normal sprechen kann, sondern es sich auch traut, da das Gegenüber einem nicht mehr automatisch auf die Zähne sieht, da man einen Invisalign-Träger kaum bis gar nicht als solchen erkennt. Reistenhofer: „Ich habe sogar einen Opernsänger als Invisalign-Patienten, der Konzerte damit singt."
Voraussetzungen für so eine Behandlung sind „perfekt geputzte Zähne, kein Karies und keine Paradontitis", so Reistenhofer, die bei Auftreten von einem der Faktoren dies zuerst behandelt wissen will. Danach werden Abdrücke, Fotos und Röntgen angefertigt, dann kommt der PC zum Einsatz, auf dem Reistenhofer (in Zusammenarbeit mit einem Techniker von Invisalign, mit dem sie online in Kontakt ist) jede einzelne Schiene für den Behandlungsverlauf softwaremäßig anfertigt. Vom Entschluss des Patienten bis zum Eintreffen der fertigen Schienen vergehen dabei im Schnitt zwischen sechs und acht Wochen.
Reistenhofer: „Die Kosten für solch eine Behandlung, die zwischen ein bis drei Jahre dauert und bei der der Patient alle fünf bis sechs Wochen zu uns kommen muss und sich die für den Behandlungsfortschritt nächsten Schienen abholt, liegen in etwa gleich wie bei einer fixen Spange, also etwa zwischen 4.000 Euro bei geringfügiger Fehlstellung und 6.000 Euro." Der Patient nimmt die Schiene nur zum Zähneputzen und zum Essen ab, solange Milchzähne da sind, ist diese Behandlung übrigens nicht möglich.
Die Schienenlösung ist nicht die einzige unsichtbare. Es gibt auch transparente sowie innen anliegende Brackets (Lingualtherapie) mit oder ohne Gaumenimplantaten (zwecks Verankerung der Spange bzw. Brackets) sowie Mikroankerschrauben, bei denen man keine ganze Klammer braucht und die beispielsweise eine Lösung für vier nebeneinander befindliche Zähne darstellen. Kurz: In den letzten beiden Jahren haben sich mehrere unsichtbare Techniken der Zahnregulierung etabliert.
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