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Zahnfüllung - Amalgam
Karies ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten in der westlichen Welt. Karies entsteht durch mangelhafte Mundhygiene, sobald sich Zahnbelag bildet, sind die Zähne potentiell gefährdet. Karies wird durch Bakterien verursacht, die den Mundraum bevölkern und auf Zahnbelag fühlen sie sich besonders wohl und verbreiten sich stark. Dabei produzieren sie verschiedene Säuren, die den Zahnschmelz aufweichen und sich weiter in den Zahn hineinarbeiten.
Behandlung von Karies
Eine Kariesbehandlung ist immer spätestens dann notwendig, wenn der Karies bereits durch den Zahnschmelz gedrungen ist und das Dentin angreift, um zu verhindern, dass der Zahn komplett zerstört wird. Meistens wird Karies mit dem Bohrer behandelt, die betroffenen Stellen werden vom Zahnarzt gründlich entfernt. In einigen leichteren Fällen, wenn nur kleine Teile betroffen sind, kann der Zahnarzt auch mit Laser- oder Ozon-Behandlungen den Zahn von Karies befreien, am häufigsten kommt aber immer noch der Bohrer zum Einsatz.
Um den Zahn auch weiterhin zu erhalten, müssen die Bohrlöcher irgendwie aufgefüllt werden und dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Jede der Varianten hat ihre Vor- und Nachteile und die finanziellen Unterschiede sind gewaltig.
Amalgam als Zahnfüllung - Seit über 150 Jahren im Einsatz
Bereits vor mehr als 150 Jahren verwendeten Zahnärzte Amalgam, um Zähne zu füllen. Amalgam ist eine Mischung aus den Metallen Silber, Kupfer, Zinn und Zink, die als Pulver mit flüssigem Quecksilber gemischt werden. Diese Masse wird vom Zahnarzt in das Loch eingebracht und kann dort aushärten. Zusatzklebstoffe sind nicht erforderlich.
Quecksilber ist ein hochgiftiges Schwermetall und deswegen stehen Amalgamfüllungen bereits seit einigen Jahren in der Kritik. Es gibt aber bis heute keine einzige wissenschaftliche Studie, die eine toxische Wirkung durch Amalgamfüllungen auf den Organismus belegen können. Amalgam ist eine von zwei Zahnfüllungen, die von den deutschen gesetzlichen Krankenkassen im nicht-sichtbaren Bereich der Zähne komplett übernommen wird. Wenn Amalgamfüllungen korrekt eingesetzt werden, halten sie bis zu zehn Jahre lang, bevor sie ersetzt werden sollten.
Komplett falsch wäre es übrigens, im Zuge der derzeitigen Diskussion um die gesundheitsgefährdende Wirkung von Amalgam bereits vorhandene Amalgamfüllungen auszutauschen. Beim Einsetzen und Entfernen der Füllungen ist die Gefährdung am größten, da dabei Dämpfe entstehen können.
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