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Zahnentfernung
Heilung nach der Zahnentfernung
Der Zahnarzt gibt nach dem Eingriff spezielle Ratschläge zum Verhalten in den folgenden Tagen. Wie lange keine Nahrung aufgenommen werden darf (Nahrungskarenz) und ob Mundspülungen sinnvoll sind, hängt von der jeweiligen Operation ab. Meist gibt der Arzt auch schmerzlindernde Medikamente mit auf den Weg.
Auf Alkohol, Nikotin, Koffein und Teein sollte generell möglichst lange, aber mindestens einen Tag, verzichtet werden, um eine gute Wundheilung zu gewährleisten. Eine Kühlung mit einem umwickelten Kälteobjekt mindert die Schwellung, sodass häufig der Zahnverlust für das äußere Erscheinungsbild nicht auffällig ist.
Leichte Schmerzen, Schwellungen mit leichter Einschränkung der Mundöffnung und Blutergüsse bedürfen in der Regel keiner speziellen Behandlung und klingen innerhalb weniger Tage ab. Sind die Beschwerden so stark, dass Schmerzmittel notwendig sind, so sollte auf Präparate mit Acetylsalicylsäure (ASS) verzichtet werden, da hierdurch eine Nachblutung begünstigt wird.
Vorbeugung
Optimale Zahnpflege und Mundhygiene sind der beste Weg, einer Zahnextraktion zu entgehen. Jeder einzelne Zahn ist von großem Wert und sollte daher wenn möglich erhalten werden. Er könnte später noch als Anker oder Pfeiler für einen Zahnersatz dienen. Durch die verschiedenen Methoden der Zahnerhaltung ist es heute möglich, auch einen stark geschädigten Zahn noch über Jahre und Jahrzehnte zu konservieren. Erst wenn alle anderen Behandlungsoptionen ausgeschöpft sind, wird der Zahn gezogen.
Quelle: www.onmeda.de
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