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Zähne bleichen durch den Zahnarzt
Eine Variante des Zähne bleichen durch einen Zahnarzt ist die Fertigung einer Plastikschiene nach den Zahnabdrücken. Diese Plastikschiene wird nach Anweisung durch den Zahnarzt zuhause mit einem Bleichmittel bestrichen und muss dann über Nacht getragen werden. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sind ca. 8 bis 10 Tage des Tragens erforderlich. Der Wirkstoff des Bleichmittels auf der Plastikschiene durchwandert während des Tragens die zu bleichenden Zähne. Er löst dadurch die abgelagerten Farbpigmente aus dem Zahnschmelz. Der dadurch erzielte Aufhellungseffekt hält ca. 1 bis 3 Jahre.
Power-Bleaching zum Zähne bleichen
Eine andere Variante des Bleachings ist eine zweistündige Behandlung in der Zahnarztpraxis. Diese Form wird auch Power-Bleaching genannt. Bei dieser Methode wird ein Bleichmittel, welches Wasserstoffsuperoxyd enthält, auf die Zähne aufgestrichen. Dieses Bleichmittel wirkt als starkes Oxidationsmittel. Nach dem Aufstreichen erfolgt die Bestrahlung mittels Licht oder Laser. Licht und Wärme sorgen so für eine Aktivierung des Bleichmittels. Das enthaltene Wasserstoffsuperoxyd zerfällt in aktiven Sauerstoff, welcher dann die in der ursprünglichen Zahnsubstanz enthaltenen Farbstoffe in einem Oxidationsprozess zerstört. Dadurch erfolgt eine sichtbare Aufhellung der Zähne.
Internal-Bleaching zum Zähne bleichen
Es ist auch möglich, bereits tote Zähne aufzuhellen. Die dafür zum Einsatz kommende Bleaching-Methode wird Internal-Bleaching genannt. Dabei wird das Bleichmittel in den toten Zahn eingefüllt. Anschließend wird der betreffende Zahn mit einer starken Lichtquelle beleuchtet. Dieses Verfahren wird ein- oder mehrmals durchgeführt, bis der erwünschte Erfolg eingetreten ist. Wenn diese Bleaching-Methode nicht zum Erfolg führt, kann der Zahnarzt auch eine Bleicheinlage direkt in den Zahn einbringen, welche dann einige Wochen dort verbleiben muss.
Das Internal-Bleaching bei toten Zähnen ist im Allgemeinen erfolgreich und das Ergebnis hält dann einige Jahre. Nicht durchgeführt werden darf diese Bleaching-Methode bei überempfindlichen Zähnen, bei vorhandenen Zahnspangen, einer bestehenden Schwangerschaft, mehrfachen Zahnfüllungen oder Rissen im Zahnschmelz. Das Internal-Bleaching ist risikofrei und meist ohne Nebenwirkungen. Nur in einzelnen Fällen kann es zu einer vorübergehenden gesteigerten Wärme- oder Kälteempfindlichkeit oder auch zur Reizung der Zahnhälse, des Zahnfleisches oder der Mundschleimhaut kommen. Diese Erscheinungen klingen jedoch wieder ab.
Fazit zum Zähne bleichen
Ganz allgemein lässt sich sagen, dass das Bleichen der Zähne, sofern es von einem erfahrenen und guten Zahnarzt, der sich mit diversen Bleaching-Methoden auskennt, durchgeführt wird, als unschädlich und risikofrei gelten kann. Wer sich für ein Bleaching seiner Zähne interessiert, sollte sich deshalb am Anfang immer ausführlich von einem guten Zahnarzt beraten lassen.
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