Komposite als Kunststofffüllung - Farblich angepasst, schwer zu verarbeiten

Kompositfüllungen werden oft als Kunststofffüllungen bezeichnet, dabei bestehen sie nur zu einem kleinen Teil aus Kunststoff, knappe 70% einer solchen Fülung sind Glas- und/ oder Quarzteilchen, der Kunststoff dient lediglich als Binder. Kompositfüllungen können nicht einfach eingesetzt werden, sie müssen mit dem Zahn verklebt werden. Außerdem schrumpfen Kompositfüllungen beim Aushärten, so dass nicht das komplette Loch gleichzeitig gefüllt werden kann. Der Zahnarzt arbeitet in 2mm-Schichten, die mit ultraviolettem Licht einzeln ausgehärtet werden müssen. Damit diese Zahnfüllung richtig hält, muss der Zahn komplett trockengelegt werden, Speichelabsauger und Watte reichen dafür nicht aus.

Kompositfüllungen sind haltbarer als Zementfüllungen und können auch bedingt im Kauflächenbereich eingesetzt werden, nach spätestens fünf Jahren müssen aber auch sie ersetzt werden. Im sichtbaren Bereich werden die Kosten für eine Kompositfüllung von der Krankenkasse übernommen, im nicht-sichtbaren Bereich zahlt die Krankenkasse nur die Kosten für eine Amalgam-Füllung, den Rest trägt der Kunde selbst.

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